Trunkenheitsfahrt - Strafrecht

"Verteidigung ist Kampf. Kampf um die Rechte des Beschuldigten im Widerstreit mit den Organen des Staates, die dem Auftrag zur Verfolgung von Straftaten zu genügen haben." Prof. Dr. Hans Dahs - Handbuch des Strafverteidigers, 6. Auflage, Rn. 1.

Nach einer Fahrt unter Alkoholeinfluß droht ab 1,1 Promill die Entziehung der Fahrerlaubnis. Sind Sie bereits einmal mit Alkohol am Steuer auffällig geworden oder traten bei der Fahrt sogenannte "alkoholtypische Ausfallerscheinungen" auf, ist der Führerschein unter Umständen auch unter der 1,1 Promillegrenze weg. 

MPU vermeiden

Ab einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 1,6 Promill und bei sogenannten Widerholungstätern, wird in Hessen eine medizinisch psyvhologische Untersuchung, die sogenannte MPU, angeordnet. Machen Sie sich erst nach Abschluß des Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahrens Gedanken, ob eine solche Anordnung kommt, verzichten Sie unter Umständen deutlich länger auf Ihren Führerschein. Wir beraten und vertreten Beschuldigte in verkehrsrechtlichen Strafverfahren unter anderem wegen Trunkenheitsfahrten (einschließlich Beratung MPU), Nötigung im Straßenverkehr oder gefährlicher Straßenverkehrsgefährdung.

Sprechen sie uns an, wir helfen Ihnen gerne.

Jan Szymanski
Fachanwalt Verkehrsrecht
ADAC Vertragsanwalt